COmBINE

  • Projekttitel: COmBINE – Cloud-Based Production Framework for Networked Small and Medium Enterprises
  • Projektnummer: FFG 864798
  • Projektkoordinator: PRIA
  • Projektpartner: Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik, TU Wien; Fachhochschule Vorarlberg GmbH; Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH; Lithoz GmbH; Tele Haase Steuergeräte Ges.m.b.H; guh GmbH; Mag. Sandra Stromberger
  • Programm: Produktion der Zukunft, FFG
  • Projektstart: 01.03.2018
  • Projektende: 30.08.2020
  • Projektdauer: 30 Monate

 

Der globale Wettbewerb sowie die immer größer werdende Variation an Produkten kombiniert mit kürzer werdenden Produktlebenszyklen, zwingt den produzierenden Sektor zur Produktion individuellerer Produkte in kurzer Zeit zu niedrigen Kosten. Cloud Manufacturing ist ein service-orientiertes Produktionsmodell mit Charakteristiken wie Kundenorientierung, dynamische Skalabilität und Rekonfigurabilität sowie verteilter Zusammenarbeit. Es involviert die Abbildung von Produktionsresourcen (Hardware und Software) und Fähigkeiten in die Cloud in der Form von Services und erlaubt so das Management dieser Resourcen und der entsprechenden Prozesse.

Eine der größten Herausforderungen für die Realisierung eines Cloud Manufacturing Systems ist der Zugriff auf die physischen Produktionsresourcen und die Verteilung von Teilaufträgen an verlinkte Produktionsstandorte und Unternehmen. Außerdem ist noch die Anbindung an existierende Unternehmenssoftware zu beachten. Generell fehlt es noch an Mechanismen zur effizienten Koordinierung von umfassenden verteilten Resourcen, Services und Prozessen und entsprechende Cloud Manufacturing Applikationen sind notwendig um das Konzept und seine Vorteile zu zeigen.

Ziel des Projekts COmBINE ist die Entwicklung eines Cloud Manufacturing Systems, welches on-demand Services mittels eines verteilten Systems an Produktionsresourcen von verbundenen KMUs offeriert. Hierfür wird eine wissensbasierte Architektur mit mehreren Ebenen entwickelt, welche eine Ontologie zur Abbildung und Modellierung der Resourcen und Prozesse als Grundlage hat. Die Architektur beinhaltet die Koordinierung innerhalb jedes Produktionsstandorts von der Feld- bis zur MES-Ebene sowie die übergeordnete Koordinierung zwischen den Standorten in der Cloud.

Des Weiteren umfasst das Projekt die Entwicklung von Mechanismen zur dynamischen Generierung von Produktionsplänen auf Basis der Produktionssystemkapazitäten und Fähigkeiten. Entsprechende werden Daten aus dem Feld gewonnen und analysiert. Diese Daten werden den Planungsalgorithmen zur Verfügung gestellt, um anschließend die entsprechenden in Services gekapselten Fähigkeiten der Produktionssysteme aufrufen zu können. Die Projektaktivitäten werden innerhalb des Netzwerks jedes Partners vorgestellt, um die entwickelten Technologien publik zu machen. Entsprechend wird ein mit den Industriepartnern abgestimmter realistischer Testfall im Rahmen der Laborfabriken getestet, um die Vorteile des vorgestellten Ansatzes zu zeigen.

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